Mit Haltung durch die Krise
Widerstandsfähigkeit und Zusammenhalt in der Krise entwickeln

Mit Haltung durch die Krise

Wie wir eine zieldienliche Haltung für mehr Widerstandsfähigkeit und Zusammenhalt entwickeln

Corona beherrscht derzeit unser Leben. Was können wir tun, um gut durch diese herausfordernde Zeit zu kommen? Wie können wir damit umgehen, dass plötzlich so viel Gewohntes und Selbstverständliches wegbricht, lieb gewordene Dinge wegfallen, große Herausforderungen unseren Alltag bestimmen? Bereits vor der Corona-Krise wurde viel von der Haltung gesprochen, um knifflige Situationen zu meistern. Häufig jedoch eher als Buzz-Word, ohne Strategie und empirische Evidenz. Die innere Haltung ist jedoch der ausschlaggebende Grund, warum Menschen so unterschiedlich auf Krisen oder Herausforderungen reagieren. Es geht bei der Entwicklung einer zieldienlichen Haltung nicht darum, besorgniserregende Zustände klein zu reden – es geht vielmehr darum, Ressourcen zu mobilisieren und sich selbst gut zu managen. Eine zieldienliche Haltung gegenüber unangenehmen Situationen systematisch und bewusst zu entwickeln, lässt sich nicht von heute auf morgen trainieren. Sie muss erstens überhaupt bewusst, zweitens gewollt und drittens gekonnt sein. Alle drei Aspekte setzen voraus, dass man weiß, wie es konkret funktioniert eine zieldienliche Haltung zu entwickeln. Dieses Wissen und Können ist insbesondere dann von hohem Nutzen, wenn unsichere Zeiten anstehen – also in jedem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Diesbezüglich haben Corona-Krise, Finanzkrise, Arbeitslosigkeit und VUCA durchaus einen gemeinsamen Nenner.

Wir haben dir einen 5 Punkte Haltungsplan erstellt:

1) Entwickle deine Achtsamkeit

Wie du davon profitierst: Durch Achtsamkeit wird das ganze menschliche System „einen Gang runter geschaltet“. „Wenn du in Eile bist, mach einen Umweg“, lautet ein japanisches Sprichwort. Dies erscheint auf den ersten Blick paradox, denn in der Regel erhöhen wir die Taktzahl, wenn wir unter Druck sind. Genau diese unbewusste, menschliche Reaktion verhindert jedoch, dass wir wichtige Details wahrnehmen und damit neue Lösungsmöglichkeiten übersehen. Durch die bewusste Entschleunigung und deren Annahme entdecken wir plötzlich neue Ressourcen, Ideen und Möglichkeiten, die im stressigen Multitasking untergegangen wären.

2) Sei offen für Widersprüche und versuche sie zu verstehen

Wie du davon profitierst: In der Corona-Krise wird sehr deutlich, wie unterschiedlich Menschen mit den damit einhergehenden Herausforderungen umgehen. Während manche geduldig zu Hause sitzen und neue Optionen für sich und ihre Arbeit bspw. im Homeoffice ausloten, verfallen andere in das Nichtstun, Langeweile und finden kein Packende. Wer hat nun eine zieldienliche Haltung? Auf den ersten Blick würden Viele wohl antworten: „Die Menschen, die neue Optionen ausloten.“ Aber die Frage ist vielmehr: Gemessen woran zeichnet sich eine zieldienliche Haltung ab? Vielleicht ist es gerade das Nichtstun und einfache Ausharren, dass dieser Mensch nun braucht, um nach der Krise richtig durchzustarten. Wer weiß schon in einer Krise, was genau das Richtige ist? Daher ist die Offenheit und das Interesse an anderen Vorgehensweisen eine wichtige Ressource.

3) Mache dir bewusst, was dir wirklich wichtig ist

Wie du davon profitierst: In herausfordernden Zeiten verschiebt sich unsere Werte-Welt massiv. Was gestern noch wichtig war, erscheint plötzlich profan. Beispiel: Während man sich gestern noch stresste, um pünktlich im Büro zu sein, sitzt man heute isoliert zu Hause und macht sich vielleicht Gedanken darüber, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf den eigenen Arbeitsplatz hat. Durch das Bewusstsein darüber, was dir wirklich wichtig ist, lernst du Dinge mit der lösungsorientierten Brille zu betrachten und dich zielgerichtet zu verhalten.

4) Beruhige dich selbst und bekomme deine negativen Emotionen in den Griff

Wie du davon profitierst: Um handlungsfähig zu bleiben, ist die Fähigkeit sich selbst zu beruhigen der springende Punkt und eine zentrale Voraussetzung zum Vorwärtskommen. Ist die emotionale Ladung zu hoch, so ist es unmöglich einen kühlen Kopf zu bewahren und systematisch sein Ziel zu verfolgen. Denke darüber nach, was dich beruhigt. Das können bspw. das Betrachten eines schönen Bildes sein, das Hören beruhigender Musik oder das bewusste tiefe Ein- und Ausatmen.

5) Mache dir einen guten Plan, um wegfallende Strukturen zu überbrücken

Wie du davon profitierst: Um gute Routinen zu entwickeln, brauchen wir eine Struktur, an der wir uns orientieren. Diese gibt uns Sicherheit, Orientierung und entlastet. In der Krise fallen die etablierten Strukturen weg. Beispiel: Während die Kinder normalerweise in Kita und Schule betreut werden, muss nun geschaut werden, wie die Arbeit im Homeoffice und die Betreuung gut strukturiert werden. Daher ist es wichtig einen zielführenden Plan zu entwickeln, wie du mit der konkreten Herausforderung umgehen möchtest. Stellt sich heraus, dass der aufgesetzte Plan nicht funktioniert, dann ändere diesen schnell. Entwickele heute die Zukunft von morgen! Wenn du dich in dieser herausfordernden Zeit mit deiner inneren Haltung beschäftigst, so wirst du auch nach der Corona-Krise davon deutlich an Lebens- und Arbeitsqualität gewinnen. Wir stehen dir als Haltungsexperten in der Krise (digital) gerne zur Verfügung. Und die wichtigste Bitte: Bleibe gesund und passe auf dich auf!

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