Der Wohlfühlfaktor: Das neue Qualitätskriterium für Arbeitgeberattraktivität
Mitarbeiter als individuelle Wesen wahrnehmen und schätzen, sorgt für ein Wohlfühlklima und damit auch Arbeitgeberattraktivität

Der Wohlfühlfaktor: Das neue Qualitätskriterium für Arbeitgeberattraktivität

Massage, Incentive-Reisen, Gesundheitskurse, Luxusdienstwagen oder Boni: Viele Unternehmen überlegen sich, wie sie ihre Mitarbeiter an sich binden. Häufig zeigen diese Maßnahmen aber nicht die gewünschte Wirkung. Woran liegt das und was kann man stattdessen tun, um eine hohe Arbeitgeberattraktivität sicherzustellen?

Als Mensch wahrgenommen werden

Ein wichtiges Kriterium für Unternehmen, die ein attraktiver Arbeitgeber sein wollen, ist bisher vollkommen unterbelichtet: der Wohlfühlfaktor. In Zukunft wird es nicht (mehr) so sehr darum gehen, wer den dicksten Dienstwagen oder das größte Büro hat, sondern darum, als Mensch im Unternehmen wahrgenommen zu werden. Das gilt übrigens auch für die Kunden und Lieferanten bzw. alle Menschen, die mit dem Unternehmen zu tun haben. Doch wie schafft man es als Unternehmen, diesen Wohlfühlfaktor herzustellen?

Mitarbeiter in ihrer Identität fördern und fordern

Der Wohlfühlfaktor entsteht dann, wenn sich der einzelne Mensch als individuelles Wesen geschätzt und gesehen fühlt. Und das ist keine Einbahnstraße, die zwischen Vorgesetzten, Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten läuft – sondern es kommt vielmehr auf ein reziprokes Beziehungssystem an. Alle Menschen, die für ein Unternehmen arbeiten bzw. als Kunden mit ihm zu tun haben, stehen in unterschiedlichen, vielfältigen Beziehungen zueinander. Diese Beziehungen gelingen nur, wenn Unternehmen die Mitarbeiter in ihrer Identität fördern und fordern. Diese Identitätsebene liegt jedoch jenseits der Funktion, die ein Mensch in einem Unternehmen bekleidet – das macht es Unternehmen nicht gerade leicht, auf diese Ebene vorzudringen.

Haltungsqualität als Voraussetzung für Arbeitgeberattraktivität

Die Lösung liegt in einer systematischen Arbeit an der Haltungsqualität. Sie lässt sich durch folgende Kriterien definieren und entwickeln:

  • Offenheit: Seine Bewertungen zur Seite stellen, um daraus unvoreingenommene Tatkraft für das eigene Tun zu entwickeln.
  • Ressourcenorientierung: Die lösungsorientierte Brille aufsetzen, um gestärkt daraus hervorzugehen.
  • Achtsamkeit: Dinge sehen, die der Mainstream nicht sieht, um daraus kleine und große Innovationen zu schaffen.

Wenn sich ein Unternehmen diesen Kriterien intensiv widmet und Wege findet, sie in seiner Unternehmenskultur zu verankern, entsteht nach und nach ein Klima, in dem sich seine Mitarbeiter und alle übrigen Stakeholder wohlfühlen.

 
 


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